Burg Forchtenstein

File 125Burg Forchtenstein, die sich auf den schroffen Felshängen des Rosaliengebirges erhebt, gehört zu den bedeutendsten Bauten des Burgenlandes und dominiert das Sichtfeld von der Ebene gen Westen. Seine Ursprünge gehen bis in die Jahre um 1300 zurück als die Familie Mattersdorfer eine neue Wehranlahe goch über dem Wulkatal errichtete.

Das Wappen, das im die Burg sichtbar überragende und das älteste Mauerwerk der Burg bildende Bergfried, ziert das Wappen der Mattersdorfer Grafen das gotische Gewölbe. Die Burg wurde später von den Esterházys erworben und erweitert. Eine der größten privaten Waffensammlungen Europas ist heute in der Burg Forchtenstein untergebracht: das Zeughaus beherbergt Waffen und Ausrüstungsgegenstände des 16. Jahrhunderts des Dreißigjährigen Krieges, wie Musketen, Sturmhauben, Piken, und andere Objekte aus der Waffenproduktion.

Eindrucksvoll sind die Kanonen und Hakenbüchsen. Zur Zeit des Habsburger-Reiches während der Türkenkriege diente Burg Forchtenstein als wichtige Verteidigungsanlage, was die Gemälde mit verschiedenen Schlachtszenen zeigt, die in den Räumlichkeiten der Burg zu sehen sind. Bemerkenswert ist die über 142 Meter tiefe Zisterne, die von Gefangenen im Burghof gegraben wurde. Die Zwiebelkuppel, die den Wohntrakt überragt, ist hervorzuheben. Sehenswert sind auch die Burgkapelle, das Oratorium mit gotischem Altar, die historische Burgküche und der Brunnen: alle diese Elemente tragen zur Rekonstruktion des Lebens und der Geschichte der Esterházy und ihrer Burg bei.