Graz

File 137Mit einer Einwohnerzahl von mehr als 290000 stellt Graz die Hauptstadt des Bundeslandes Steiermark dar: sie ist die zweitgrößte Stadt Österreichs und Europäische Kulturhauptstadt 2003. Auch in Graz sind die Spuren der Habsburger manifest geworden: seit Ende des 13. Jahrhunderts stand Graz unter dieser Herrschaft. Dies schlägt sich unmittelbar in dem Stadtbild nieder: die Altstadt von Graz ist sehr gut erhalten und wurde im Jahre 1999 zum Weltkulturerbe erklärt.

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An den Ufern der Mur ereignet sich das kulturelle und städtische Leben von Graz: Graz ist nicht nur eine charakteristische Universitätsstadt, sondern auch bekannt für einige besondere festliche Aktivitäten wie die „Styriarte“ und der „Steirische Herbst“. Besoners auffällig ist die Burg mit der Doppelwendeltreppe, die ein berühmtes Bild von Escher erinnert: sie stellt eine architektonische Glanzleistung dar. Das Mausoleum ist die Grabstätte von Kaiser Ferdinand II und steht direkt neben dem Dom, dessen Reliquienschein eine besondere Leuchtkraft besitzt.

 

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Das Landhaus beherbergt heute den Landtag und zeigt eine charmante Arkadengalerie. Als Ausgangspunkt für Erkundgänge der Grazer Altstadt und Umgebung bietet sich der Hauptplatz an, der – umgeben von den bunten Häuserfassaden der Bürgerhäuser verschiedener Epochen – einen Sammelort für einige Sehenswürdigkeiten ist: in etwa das Haus am Luegg oder das Neue Rathaus und natürlich der Erherzog-Johann-Brunnen, der mit - die Flüsse Mur, Enns, Drau und Sann repräsentierenden - weiblichen Figuren versehen ist. Das 

 

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Landeszeughaus, das als Rüstkammer einst wichtig war für die Verteidigung der Provinzen Steiermarks, sind heute über 30.000 Exponate – verschiedene Rüstungen und Waffen – bewahrt. Das Freilichtmuseum Stübing hat eine Gesamtfläche von mehr als 65 Hektar und stellt ein österreichische Architekturlandschaft dar, welche die verschiedenen Bauweisen vereint und Stilistik der Lebensentwürfe und Arbeitsweisen nachzeichnet.

Die Besucher sind herzlich dazu eingeladen an den traditionellen Brauchtümern und der Handwerkskunst teilzunehmen: es werden Volklieder gesungen, Märchenstunden gegeben und kulinarische Köstlichkeiten gereicht.