Oberösterreich

File 188An der Enns und mit einer Fläche von über 12.000 Quadratkilometern liegt das Bundesland Oberösterreich: es zählt eine Einwohnerzahl von nahezu 1,4 Millionen und grenzt im Norden an die Tschechische Republik, im Süden an die Steiermark, im Südwesten an Salzburg und im Westen an Deutschland.

Historisch kann Oberösterreich in Viertel unterteilt werden: das nördlich der Donau gelegene Mühlviertel, das westlich situierte Innviertel im Alpenvorland, das Hausruckviertel der Voralpenregion, das Traunvietel als Teil des Salzkammergutes und das Donautal. Linz ist nicht nur die Landeshauptstadt, sondern auch eine der charmantesten Städte der Region: sie liegt umringt von den Hügellandschaften rund um Donau und Traun und besitzt den größten Donauhafen Österreichs.

In Linz finden sich im Hinblick auf Kultur einige legendäre Errungenschaften: darunter das Ars Electronica Center, ein nach den Maßstäben der neuesten Technologien ausgestattetes Museum. Darüber hinaus gibt es Linz den ältesten Kirchenbau: an den Flussufern der Donau und Enns sind die Stifte Kremsmünster, Steyr und St. Florian zu sehen. In Linz selbst ist die Altstadt, die sich rechter Hand an der Donau entlang windet, architektonisch sehenswert: vor allen Dingen der Hauptplatz, der sich als Sammlungsort für ausgehende Erkundungen hervorragend eignet. Von hier aus bietet sich ein Rundgang zum Schloss an, das im 15. Jahrhundert von Kaiser Friedrich III erbaut wurde und das einen grandiosen Ausblick auf Linz und den Alpenrand bietet zur Martinskirche und wieder zurück zum Hauptplatz und zum Landhaus.

Im Landhaus sitzt heute die Österreichische Landesregierung: der Renaissance Palast zeigt neben dem Arkadenhof und dem Planetenbrunnen, eine Minoritenkirche an dessen Stelle er erbaut wurde. Das vielbesungene und sagenumwobene Donautal wird in Österreich durch Burgen, Klöster und Kirchen umsäumt: Golden strahlt das Rokoko-Schiff am Deckenfirmament der Kollegiatskirche des Zisterzienserkloster während die Burg Clam mit ihrem soliden Baucharakter und ruhenden Erscheinungsbild über eine tiefe Schlicht erhebt. In Grein besticht der Rokoko-Bau des Theaters oder die spätgotische Greinburg, die im 17. Jahrhundert erneuert wurde.