Schloss Schönbrunn

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Das Schloss Schönbrunn liegt in Wien und war der Schauplatz vieler historischer Ereignisse: es ist Weltkulturerbe und eine der meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Über Jahrhunderte befand sich das Schloss im Besitz der Habsburer und ist weitestgehend in Originalzustand. Zu sehen sind Wohn- und Repräsentationsräume der Kaiserfamilie, der Irrgarten und das Labyrinth im Garten.

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Im Jahre 1695 wurde Johann Bernhard Fischer von Kaiser Leopold I beauftragt die Sommerresidenz der Familie umzubauen. Nikolaus Pacassi verwirklichte das Projekt schließlich: durch seine Handschrift entstand das großartige Rokoko-Dekor der Staatsgemächer. Durch das ganze Schloss führt ein Rundgang, der hinter einer wuchtigen Türe der Blauen Stiege beginnt durch die kaiserlichen Gemächer. Von den Prunkräumen im westlichen Teil des Schlosses – den Wohnräumen des Kaisers und seiner Gemahlin – gelangt man zu den Repräsentationsräumen im Mittelteil, von denen aus das prachtvolle Appartement, das Maria Theresia bewohnte, zu erreichen ist.

Das Gesamtkunstwerk Schönbrunn besteht aus den Geschichten, die jedem Saal auf eine besondere Weise eingeschrieben sind. Im Blauen Salon, der mit chinesischen Tapeten ausgestattet ist, dankte der letzte Kaiser Österreichs ab, weswegen er eine historische und auch hohe symbolische Bedeutung gewonnen hat. Das Chinesische Rundkabinett wurde von Maria Theresia für Geheimkonferenzen genutzt. Das Frühstückskabinett zeigt Kopien holländische und deutscher Bilder und die Große Galerie stellt den Schauplatz der kaiserlichen Bankette dar, der von einem einzigartigen Deckenfresko gekürt wird.