Weißenkirchen

File 245Das 390 km lange Donautal, das sich von Melk bis Krems erstreckt bildet eine der schönsten und ältesten Kulturlandschaften Österreichs und wurde im Jahre 2000 zum Welt-Kulturerbe der UNESCO erhoben. Die bedeutendsten Handelswege der Geschichte verliefen entlang der Donau: entsprechend sind die Dörfer und Märkte von Schutz gewährendem Charakter.

In der Mitte des Handelsweges liegt der alte Weinbauort Weißenkirchen. In der Innenstruktur des Ortes manifestieren sich die Ausgestaltungen der über 2000 Jahre alten Geschichte: die spätmittelalterliche Wehrmauer und der Markt werden von der gotischen Wehrkirche weithin sichtbar überragt. Viele bunte und prächtig ausstaffierte Bürger- und Weinhäuser aus dem 16. Jahrhundert – darunter Lesehöfe wo während der Weinlese die Hilfskräfte beherbergt wurden – bilden den am Fuße der Kirchenburg liegenden Ortskern von Weißenkirchen. Auf dem Marktplatz, der sich unmittelbar an den Stiegenaufgang zur Wehrkirche anschließt und aufspreizt, steht eine Nepomukstatue.

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Sehenswert ist der „Teisenhofer-Hof“ -, ein im in den Jahren um 1439 – 1468 entstandener Renaissance-Bau, der über zwei Arkadengänge verfügt und dessen Inneren sich das Wachaumuseum und die Weinakademie befinden. Auch andere historische Bauwerke von architektonischem Rang wie der Heimingerhof, das ehemalige Mautschifferhaus, der Turnhof, der Manghof und der Zelckingerhof, sind von Interesse. Am Rathaus findet der Besucher eine alte Trichterküche mit Kamin und in den verwinkelten Gässchen sind die herausstehenden Erker und die Rundbogentore besonders auffällig.